Risikofaktor Feinstaub - klein, aber gefährlich

Feinstaub ist winzig, doch gerade deswegen gefährlich. Da er so klein ist, dringt er bis in die kleinsten Ecken und Winkel. Feinstaub ist eine heterogene Mischung von Partikeln, die in Luft suspendiert sind und einen Durchmesser von weniger als 10 Mikrometer haben, d.h. weniger als 10 Tausendstel Millimeter. Ein menschliches Haar hat einen Durchmesser von 70 Mikrometern. Feinstaub ist nicht sichtbar, das macht ihn so gefährlich.

Feinstaub ist überall. Feinstaub entsteht hauptsächlich durch menschliches Handeln. Maßnahmen, technische Verbesserungen in Industrieanlagen in Deutschland und europaweite Grenzwerte für Feinstaub haben zu einer deutlichen Partikelreduzierung geführt. Beispielsweise wurde die Holzverbrennung als Quelle für Feinstaubverschmutzung mit strengeren Grenzwerten reduziert.

Feinstaub entsteht durch Emissionen von Kraftfahrzeugen, Kraft- und Fernwärmeanlagen, Öfen und Heizsystemen, in der Produktion oder Schüttgüter. Der Straßenverkehr ist die dominierende Staubquelle in Ballungsräumen. Feinstaub wird von Motoren, Abrieb durch Bremsen und Reifen sowie von Staub von der Fahrbahnoberfläche in die Luft abgegeben. Eine weitere Quelle sind gasförmige Emissionen, insbesondere Ammoniakemissionen aus der Tierhaltung der Landwirtschaft.

 

Feinstaub im Serverraum

 

Schlechte Luft voller Schmutzpartikel schädigt bekanntermaßen die Atemwege, aber auch Informationstechnik (IT) und Kommunikationstechnik (TK). Eine Feinstaub Kontamination der IT-Geräte im Serverraum verläuft dann oft schwer, Hardware fällt aus. Der Zusammenhang von Schadstoffbelastung der Luft und Serverausfällen ist deutlich.

 

Hardware fällt durch Feinstaub aus

In Serverräumen mit hoher Luftverschmutzung sterben mehr Server, Storages oder Switches der zentralen IT-Infrastruktur als in Räumen, die gemäß DN EN ISO 14644-1 sauber sind. An sich ist das nicht wirklich überraschend. Es ist eine gut erforschte Tatsache, dass Feinstaub und Smog die Atemwege belasten und beschädigen. Und auch die Tatsache, dass Hardware durch Feinstaub häufig schwerwiegend beschädigt wird und ausfällt, ist mehrfach bestätigt. Feinstaub im Serverraum verdient höchste Aufmerksamkeit. Schmutzige Serverräume stellen für jedes Unternehmen, jede Behörde oder Organisation ein hohes Risiko für die IT-Sicherheit, Informationssicherheit und Datensicherheit dar.

Mikroskopisch kleine Verschmutzungspartikel greifen die Elektronik der IT-Technik an, verursachen Überhitzung, Unterbrechungen, Fehler, Kurzschlüsse oder Ausfälle und reduzieren dadurch langfristig die Zuverlässigkeit, Lebenserwartung und den Werterhalt. Baustaub und Rußpartikel, ein Teil des Feinstaubs, erhöhen zudem die Brandgefahr erheblich.

Kleinste Staubpartikel werden von den IT-Geräten durch die Lüftung zur notwendigen Kühlung eingesogen und können bis in die kleinsten Ecken der Lüfter, Kühler, Kühlkörper und Netzteile vordringen, sich im gesamten Gehäuse verteilen und von dort auf die Elektronik mit CPU, Arbeitsspeicher, Kondensatoren, Festplatten, Bauteilen, Modulen und Komponenten gelangen. Hohe Feinstaub-Konzentrationen verursachen negative Folgen für die Hardware.

 

Ein Ausfall der zentralen IT hat schwerwiegende Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb

Ein Ausfall der zentralen IT hat schwerwiegende Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb und kann zu direkten Umsatzverlusten und damit zur Gefährdung von Arbeitsplätzen führen. Ein IT-Manager, der verantwortungsbewusst und vorausschauend handelt, ist daher nicht den Gefahren ausgesetzt, die den IT-Betrieb stören können.

Die Reduktion des Feinstaubes in der Raumluft ist somit ein wichtiger Teil der Anstrengungen, die für die IT-Sicherheit unternommen werden müssen. Nur mit einer fachgerechten Feinreinigung im Serverraum können frühzeitig Gefahren für Ihre IT abgewendet werden. Bewährte Dekontaminationstechniken können die nachteiligen Auswirkungen von Partikeln auf den Lebenszyklus eines Rechenzentrums vermeiden. Der Umgang mit Feinstaub in Rechenzentren gehört zum Wartungs- und Instandhaltungsbereich nach DIN 31051 und somit zum Data Center Facility Management.

 

Staub ist in mehrfacher Hinsicht schädlich für die Elektronik

  • Mechanisch: Zerstörung von Oberflächen, Blockierung der Atemwege zur Kühlung führen zur Überhitzung.
  • Chemisch: Aggressive Chemikalien in der Luft greifen vor allem Metalle an.
  • Elektrisch: Kurzschlüsse und Verschlechterung der elektrischen Parameter (Leitfähigkeit, Widerstand).

 

Quelle und weitere Informationen:

Bundesministerieum für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, BMU: Bundesministerieum für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, BMU

Umwelt Bundesamt, Luftschadstoffe im Überblick: Feinstaub: Umwelt Bundesamt, Luftschadstoffe im Überblick: Feinstaub

Wikipedia, Feinstaub: Wikipedia, Feinstaub

 

Wo die Luft schlecht ist, fallen die meisten Server aus 

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